Die Kaisergeburt unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von einem Kaiserschnitt und wird daher immer beliebter.

Das Baby direkt nach der Geburt sehen

Bei einem normalen Kaiserschnitt sieht die Mutter das Baby nicht direkt nach der Geburt, sondern erst später. So ist es auch bei einer natürlichen Geburt mit einer PDA. Mit der Kaisergeburt ist es jetzt erstmals möglich, das Kind direkt nach der Geburt auf die Brust gelegt zu bekommen und es so auch sofort zu sehen.

Der Unterschied zum Kaiserschnitt

Bei einem Kaiserschnitt wird ein Sichtschutz gespannt, damit die Eltern selbst nichts von der Operation mitbekommen. Doch bei der Kaisergeburt wird dieser Sichtschutz zwischendurch weggenommen. Daher erhalten die Eltern die Möglichkeit, es genau zu sehen, wenn das Kind aus dem Bauch gehoben wird. Anschließend wird das Baby auf die Brust der Mutter gelegt und der Vater darf die Nabenschnur durchschneiden. Dann wird der Sichtschutz wieder hochgezogen und die Ärzte arbeiten weiter. Während dieser Zeit liegt das Baby immer noch auf der Brust der Mutter.

Seit wann gibt es die Kaisergeburt schon?

Die Kaisergeburt wurde erstmals im Sommer 2012 an der Klinik für Geburtsmedizin in der Charité in Berlin durchgeführt. Mittlerweile gibt es aber schon weitere Krankenhäuser, die diese Art der Geburt anbieten. Ist bei dir also ein Kaiserschnitt notwendig, könntest du bei deinem Krankenhaus vor Ort nachfragen, ob sie auch eine Kaisergeburt anbieten.

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