In Deutschland wird ungefähr jedes dritte Kind per Kaiserschnitt geboren. Bei der Mutter entsteht dadurch eine innere und eine äußere Narbe. Diese müssen abheilen. Bei der äußeren Narbe kann die Wundheilung mit einfachen Tricks gefördert werden.

So entwickelt sich die Kaiserschnittnarbe nach der OP

Nach der Operation ist die Narbe erst rot und ein bisschen angeschwollen. Wenn die Rötung bleibt oder Wundflüssigkeit auftritt, solltest du unbedingt eine Hebamme oder deinen Gynäkologen aufsuchen. Zudem solltest du auf eine ausreichende Hygiene achten, damit sich die Narbe nicht entzündet.

Taubheitsgefühl bei der Narbe

Es ist ganz normal, dass sich der betroffene Bereich taub anfühlt. Denn die durchtrennten Nerven müssen erst wieder zusammenwachsen. Meist lässt das Taubheitsgefühl nach einem Jahr nach. Um diesen Prozess zu unterstützen, kannst du deine Narbe täglich mit einer Narbencreme oder -öl eincremen. Du kannst die Narbe aber auch mit einer weichen Babybürste massieren. Dies regt die Durchblutung an und fördert so die Wundheilung.

So pflegst du deine Narbe richtig

Am Wichtigsten ist es, dass du deine Narbe gut reinigst, um Infektionen zu vermeiden. Außerdem solltest du schweres Heben und ruckartige Bewegungen vermeiden. Leichte Bewegungen sind hingegen gut für die Wundheilung. Denn auch hierbei wird die Durchblutung angeregt.
Sobald die Kruste der Narbe abgefallen ist, kannst du mit der richtigen Narbenpflege beginnen. Hierfür eignet sich, wie schon zuvor erwähnt, Narbencreme oder -öl. Bei der Massage solltest du deinen Finger von der einen Seite der Narbe zur anderen Seite führen. Zudem kannst du den unteren und den oberen Rand gegeneinander schieben.

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