Eine Alternative ist zum Beispiel Lachgas. Mit diesem kann ein invasiver Eingriff, wie bei der PDA, verhindert werden und die Geburt bleibt etwas natürlicher.

Wie wird Lachgas bei der Geburt angewendet?

Die meisten Krankenhäuser, die bei der Geburt Lachgas anbieten, verfügen über eine mobile Vorrichtung. So kannst du das Lachgas an verschiedenen Orten einatmen. Die lindernde Wirkung setzt schon nach wenigen Atemzügen ein und du bleibst vollkommen mobil. Das bedeutet, dass du dich auch während der Geburt frei bewegen kannst.

Wie wirkt Lachgas?

Lachgas wirkt nur für die Dauer der Einnahme. Sobald das Lachgas nicht mehr eingeatmet wird, lässt die betäubende Wirkung sofort nach. Die Frau kann demnach selbst bestimmen, wann sie das Lachgas braucht und wann sie eine kurze Pause davon nehmen kann. Doch Lachgas verschafft nicht nur eine Schmerzlinderung, sondern es wirkt auch angstlösend und entspannend. Doch sorgt Lachgas nicht dafür, dass die Schmerzen vollkommen verschwinden, sondern lediglich für eine Linderung.

Welche Nebenwirkungen hat Lachgas?

Bei der Verwendung von Lachgas kommt es nur sehr selten zu Nebenwirkungen. Manche Frauen berichten von Euphoriezuständen, leichter Benommenheit und wenige von Übelkeit und Schwindel. Doch sobald das Lachgas abgesetzt wird, lassen auch die Nebenwirkungen sofort nach.

Gibt es Risiken für das Baby?

Ob und welche Risiken bei der Anwendung von Lachgas für das Baby bestehen, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) schreibt dazu: „Die Apgar-Werte und neurophysiologischen Testergebnisse von Kindern, deren Mütter Lachgas unter der Geburt benutzt haben, unterscheiden sich nicht signifikant von denen, die keine Lachgas-Exposition hatten. Es kann derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, dass Lachgas das Potenzial hat, Mutter, Neugeborenes und Personal schädigen zu können.“

Welche Vorteile hat Lachgas gegenüber der PDA?

  • Sofortige Wirkung
  • Frau kann selbst über Einnahme bestimmen
  • Mobilität bleibt erhalten
  • Lachgas kann auch in der letzten Phase der Geburt noch angewendet werden. Eine PDA ist dann meist zu langwierig.
  • Wenige bis keine Nebenwirkungen

Welche Nachteile hat Lachgas gegenüber der PDA?

  • Du trägst die gesamte Zeit eine Atemmaske über deinen Mund und deine Nase
  • Lachgas bewirkt nur eine Schmerzlinderung
  • Lachgas sollte nicht länger als sechs Stunden angewendet werden

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