Oft kommt ein Hautausschlag plötzlich, so dass sich viele Eltern erschrecken und nicht wissen, wie sie richtig handeln. Wir geben eine Übersicht über die häufigsten Hautausschläge bei Babys.

  1. Milien

Milien sind klein, weiß und hart und treten im Gesicht auf. Meist kommen sie in den ersten Lebenstagen und –wochen vor. Das liegt daran, dass die Talg- und Schweißdrüsen in dieser Zeit noch leicht verstopfen.
Du solltest nicht an den Milien herumdrücken, da sie sich sonst entzünden könnten. Am besten wartest du erst einmal ab, da sie in der Regel wieder von selbst weggehen. Passiert dies nicht, solltest du einen Kinderarzt oder eine Hebamme um Rat fragen.

  1. Windeldermatitis

Windeldermatitis ist besser bekannt als ein „wunder Po“. Dabei ist er gerötet und gereizt, wodurch dein Baby Schmerzen hat.
Eine Wundschutzcreme kann hier Abhilfe verschaffen. Am besten fragst du bei deinem Kinderarzt nach, welche er dir empfehlen würde. Zudem kann das Betupfen mit Schwarzteebeuteln helfen.

  1. Milchschorf/Kopfgneis

Beim Milchschorf und Kopfgneis handelt es sich um schuppige Beläge, die meist auf der Kopfhaut auftreten. Kopfgneis ist in den meisten Fällen harmlos, sodass du ihn nicht behandeln musst. Milchschorf hingegen sollte behandelt werden. Frage auch hier eine Fachperson um Rat, worum es sich genau handelt und wie du den Ausschlag behandeln kannst.

  1. Neurodermitis

Neurodermitis kann schon im Babyalter auftreten. Dabei treten die roten, entzündeten und nässenden Stellen vor allem im Gesicht, in den Hautfalten, im Ellbogenbereich und auf der Kopfhaut auf. Zudem jucken die Stellen sehr stark. Hier solltest du unbedingt den Kinderarzt aufsuchen, damit er die Diagnose stellen kann. Zusammen mit ihm oder sogar einem Hautarzt wird dann die Behandlung abgeklärt.

  1. Dreitagefieber

Das Dreitagefieber ist eine Virus-Infektion, die bei Babys oft zwischen dem sechsten Monat und dem dritten Lebensjahr auftaucht. Dabei hat das Baby sehr hohes Fieber, leidet aber ansonsten unter keine weiteren Symptome. Doch nach dem Abklingen des Fiebers tauchen dann plötzlich am gesamten Körper rote Flecken auf. Dieser Ausschlag hält zwei bis drei Tage an und bildet sich dann von selbst zurück.

  1. Hitze- und Kältepickel

Babyhaut reagiert oft sehr sensibel auf Hitze und Kälte. Daher kann es schnell zu Rötungen, Pickelchen und rauen und rissigen Hautstellen kommen. Aus diesem Grund solltest du dein Baby immer ausreichend schützen. Im Sommer gilt dies sowohl für sonnige, als auch für schattige Stellen. Die Haut muss aber auch im Winter mit einer Creme geschützt werden. Hierfür gibt es spezielle Cremes, die besonders für die kalten Tage der Babys geeignet sind. Sollten schon raue Stellen entstanden sein, kannst du auf diesen eine Wundschutzcreme auftragen.

 

Grundsätzlich gilt jedoch immer, dass du bei Unsicherheiten lieber einen Arzt aufsuchen solltest. So vermeidest du eine falsche Behandlung.

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