Treffe Vorbereitungen

Wenn du Käfigtiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen besitzt, sollte kein Problem entstehen. Diese bekommen es nämlich gar nicht so schnell mit, wenn ein neues Familienmitglied hinzukommt. Bei Katzen und Hunden sieht dies hingegen anders aus. Daher solltest du schon vor der Geburt Vorbereitungen treffen. Hunde und Katzen merken schnell, wenn eine Veränderung bevorsteht. Deshalb solltest du ihnen vorher schon viel Aufmerksamkeit schenken und ihnen das Gefühl geben, dass sie wichtig sind. Denn wenn das Baby erst da ist, wird das Haustier auf jeden Fall weniger Aufmerksamkeit bekommen.

Das Kinderzimmer ist tabu

Du solltest deinem Haustier beibringen, dass es nicht in das Kinderzimmer darf. Denn ansonsten können sich dort die Haare verteilen. Da das Kind aber noch keine guten Abwehrkräfte hat, könnten durch die Haare Krankheiten beim Kind entstehen. Deshalb solltest du deinem Hund oder deiner Katze schon vor der Geburt beibringen, dass das Zimmer tabu ist. Schließe dafür zunächst die Tür ab. Einige Tage später, kannst du sie dann öffnen aber noch angelehnt lassen. Gehe Schritt für Schritt vor, damit sich dein Haustier langsam umgewöhnen kann. Schon bald ist der Raum für die Tiere nicht mehr so interessant.

Wieso Babys keinen engen Kontakt zum Haustier haben sollten

Es ist zwar gut, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, doch für Babys birgt dies potenziell Gefahren:

  1. Da das Immunsystem von Babys noch nicht ausgereift ist, könnte es sich bei dem Haustier mit Krankheiten anstecken. Deshalb solltest du im ersten Lebensjahr deines Babys einen engen Kontakt zum Haustier vermeiden.
  2. Auch liebe Tiere bleiben Tiere. Diese reagieren instinktiv, weshalb wir Menschen nie genau wissen können, wie es reagiert. Wenn sich das Tier zum Beispiel erschreckt, könnte es das Baby verletzen. Dies muss nicht gleich ein Biss sein, auch ein Kratzer reicht schon aus, wenn er sich anschließend entzündet.
  3. Auch Kinder können dem Tier wehtun, da sie oft nach Dingen greifen. So können sie zum Beispiel nach den Ohren, dem Fell oder dem Schwanz greifen und dem Tier damit Schmerzen bereiten. Hier weiß man zusätzlich nicht, wie das Tier dann in dieser Situation reagiert. Deshalb solltest du dein Kind und dein Tier erst nach dem ersten Lebensjahr des Kindes langsam in Kontakt kommen lassen.
  4. Achte darauf, dass du dir immer die Hände wäschst, nachdem du dein Tier angefasst hast. Besonders wenn du danach zu deinem Kind gehst, damit du keine Keime überträgst.

Vernachlässige nicht dein Haustier

Natürlich braucht dein Baby sehr viel Nähe und Aufmerksamkeit. Aber dennoch solltest du dein Haustier nicht vergessen, denn immerhin war es schon vor dem Kind da und kennt auch noch die Zeit, als es selbst im Mittelpunkt stand. Deshalb solltest du immer, wenn du ein bisschen Zeit hast, die Zeit mit deinem Tier verbringen. Zeige ihm, dass du es nicht vergessen hast.

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