Krankheiten gehen oft mit der Einnahme von Medikamenten einher. Bei den meisten Medikamenten kannst du weiterhin stillen, jedoch solltest du trotzdem lieber mit deinem Arzt Absprache halten. Denn dann könntest du vorübergehend Pre-Milch füttern.

  • Erkältung und Magen-Darm-Grippe

Wenn du erkältest bist oder an einer Magen-Darm-Grippe leidest, kannst du ohne Bedenken weiterhin stillen. Denn dein Baby bekommt die notwendigen Abwehrstoffe über die Muttermilch, die es vor einer Ansteckung schützen.

  • Herpes

Solange es sich nicht um eine Erstinfektion handelt oder sich die Herpesbläschen auf der Brust befinden, kannst du dein Kind auch hier weiterhin stillen. Um wirklich ganz sicher zu gehen, könntest du beim Stillen einen Mundschutz tragen, so verhinderst du, dass du dein Kind mit dem Lippenherpes ansteckst.

  • Windpocken und Gürtelrose

Auch hier kannst du dein Kind weiterhin stillen. Wenn du jedoch direkt nach der Geburt erkrankst, musst du dich ein paar Tage von deinem Kind fernhalten. Wenn du aber schon Antikörper gebildet hast, dann kannst du deinem Kind deine abgepumpte Milch geben.

  • HIV

Solltest du an HIV erkrankt sein, solltest du dein Kind nicht stillen. Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Krankheit über die Muttermilch auf das Kind überträgt.

  • Röteln und Mumps

Wenn du an Röteln leidest, darfst du dein Kind trotzdem stillen, da sich in der Muttermilch Antikörper befinden, die das Kind schützen.

  • Masern

Bist du an Masern erkrankt, musst du dich zwar für ungefähr eine Woche von deinem Kind fernhalten, dennoch kann es deine abgepumpte Milch trinken. Denn es ist davon auszugehen, dass du bereits Antikörper gebildet hast.

  • Fieber

Auch bei Fieber darfst du dein Kind stillen. Jedoch ist es wichtig, dass du mehr trinkst, damit du genug Flüssigkeit hast und auch genug Milch produzieren kannst.

  • Asthma

Wenn du an Asthma leidest, kannst du trotzdem dein Kind stillen. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass Kinder von Asthmatikerinnen stärker zu Allergien neigen.

 

Im Zweifelsfall solltest du immer deinen Arzt um Rat fragen, da er dir die beste Antwort geben kann.

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