Kuhmilch gilt als Lieferant für Calcium, Vitamine und Energie und ist daher ein Munter-Macher. Jedoch gilt dies nicht für Babys.

Kuhmilch kann Babys schaden

Kuhmilch enthält einen hohen Proteingehalt und belastet die Nieren von Babys daher sehr stark. Überflüssiges Eiweiß wird in Harnstoff umgewandelt und über die Nieren mit dem Urin abtransportiert. Doch wenn die Babys zu viel Eiweiß bekommen, schaffen es ihre Nieren nicht mehr, den Harnstoff aus dem Blut zu filtern.

Dann kannst du deinem Baby Milch geben

  1. Milch im Brei

Ab dem sechsten Monat dürfen Babys Milch als Zutat in einem Milch-Getreide-Brei bekommen. Jedoch sollte das Baby nicht mehr als 200 ml Kuhmilch am Tag bekommen. Dabei ist es egal, ob es sich um Frisch- oder H-Milch handelt. Dr. Heiko Witt, Leiter der Pädiatrischen Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München und am Else Kröner-Fresenius-Zentrum, empfiehlt sogar den Brei mit Premilch anzurühren.

  1. Milch im Fläschen

Wenn das Baby nicht gestillt wird oder nicht ausschließlich, dann solltest du Säuglingsanfangsnahrung in das Fläschchen füllen und keine Kuhmilch. Diese eignet sich besser für das Baby und ist besser verträglich.

Sind Ausnahmen erlaubt?

Ab dem zweiten Lebenshalbjahr des Babys kannst du in Ausnahmefällen im Umgang mit Kuhmilch schon einmal lockerer sein. Falls du keine Premilch mehr zuhause hast, kannst du deinem Kind auch Kuhmilch geben. Jedoch nur verdünnt. Das Mischverhältnis sollte 1:1 oder noch besser 1:2 betragen, also ein Drittel Milch und zwei Drittel Wasser. Am Ende des ersten Lebensjahres dürfen die Kleinen die Kuhmilch auch pur trinken. Achte aber darauf, dass die Tagesmenge 200 ml nicht überschreitet.

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